Austausch bestehender Harzfüllungen
Ionenaustauscherharze unterliegen im Betrieb einer natürlichen Alterung. Belastungen durch Rohwasserqualität, Temperatur, Regenerationschemikalien, organische Stoffe, Eisen, Mangan oder mechanischen Abrieb können die Leistungsfähigkeit im Laufe der Zeit reduzieren.
Ein Harztausch kann erforderlich werden, wenn die Kapazität deutlich nachlässt, Regenerationen häufiger notwendig werden oder die geforderte Wasserqualität nicht mehr zuverlässig erreicht wird.
Auslegung nach Wasseranalyse und Betriebsdaten
Für die richtige Harzauswahl sind Wasseranalyse, Durchflussleistung, gewünschte Wasserqualität, Regenerationsverfahren, Behältergröße und Betriebsweise entscheidend. Nur wenn diese Daten berücksichtigt werden, lässt sich eine wirtschaftliche und betriebssichere Lösung auswählen.
Bei Bedarf kann der Harztausch mit einer Prüfung des Druckbehälters, der Düsen, Verteilsysteme und internen Einbauten verbunden werden.